Bolivien Part I 

Titicacasee

Frisch aus dem Dschungel sind wir mit unseren verschlammten Klamotten erst mal bei einer Wäscherei in Puno eingefallen: 11kg Wäsche. Ich wusste gar mit dass wir so viel dabei haben… Dann ging es am nächsten Tag weiter nach Bolivien!

Unser erster Stopp in Bolivien war Copacabana -bis nach Brasilien haben wir es noch nicht geschafft! Copacabana liegt direkt hinter der peruanisch-bolivianischen Grenze und bietet viele Ausflugsmöglichkeiten in die Umgebung. Nach unseren Tagen im Dschungel war es uns nach ein klein bisschen Luxus und wir haben ein tolles Hostel mit Blick auf den See gefunden. Fred hat den Zimmerpreis erst mal von 44 auf 35$ runter gehandelt…wieder mal ein Vorteil der Nebensaison.

So sehr wir uns über den Ofen in unserem Zimmer auch gefreut haben, war uns nicht klar, dass wir ihn bald auch dringend brauchen werden. Die warmen Tage sind erst mal vorbei – vor allem nachts wird es hier auf 3.800m bitterkalt. Leider macht uns auch mehrmals das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Auch wenn die Gewitter wunderschön anzuschauen sind, nach einer Wanderung ist uns da eher nicht. Naja, dann geht es eben in den Jacuzzi.

Sonntags stehen dann auch noch Wahlen an. Der bolivianische Präsident Evo Morales lässt abstimmen, ob er zum vierten Mal zur Wahl antreten darf. Laut Verfassung gibt es nur zwei Amtszeiten. Da es hier eine Wahlpflicht gibt, haben die meisten Läden geschlossen und man darfnoch nicht mal Alkohol kaufen. Die Wahl hat er übrigens verloren…

An einem der wenigen regenlosen Tage fahren wir auf die Isla der Sol um dort über einen weiteren Inkaweg zu wandern. Mit toller Aussicht geht es mal wieder nur bergauf. Als ich Fred gerade darauf hinweisen was wir für ein Glück mit dem Wetter haben, als es anfängt zu schütten. Wie in einem Comic schwebt über uns eine Regenwolke und wir müssen hunderte rutschige Stufen runter zum Hafen.

Am nächsten Tag geht es weiter nach La Paz. Von allen Seiten wurde uns empfohlen die etwas teureren Touristenbusse zu nehmen, da sie viel sicherer seien. Natürlich stehen wir um 8 Uhr morgens aber vor einer Klapperkiste, bei der scheinbar nur die Hupe richtig funktioniert. Außer uns sind nur Einheimische im Bus, die unter anderem Glasflaschen und einen Eimer Fische- natürlich ohne Deckel, in die Gepäckfächer packen. Bei jedem Schlagloch sehe ich vor meinem inneren Auge wie die Fische zu unseren Rucksäcken hüpfen. Aber auch diesmal kommen wir wieder gut an und freuen uns auf aufregende Tage in La Paz!

Copacabana

   

 Isla del Sol  
  


Viele Grüße senden Fred und Maren

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