Cuba Part II

Trinidad

Gestern Abend hatten wir zum ersten Mal Internet…mittags war es noch ausverkauft und auf einmal gab es wieder welches – irgendwie typisch Cuba. Dann sammelt sich alles auf dem Platz und jeder starrt auf sein Handy, Tablet, Laptop. Ich schreibe jetzt einfach immer mal wieder einen Beitrag und lade ihn hoch wenn es Internet gibt. Die Fotos lassen wir größtenteils erst mal unkommentiert, das meiste erklärt sich ja selbst. Ansonsten freuen wir uns über Kommentare!

Am Samstag haben wir uns auf den Weg nach Trinidad gemacht. Wir sind ja schon daran gewöhnt, dass alles für uns organisiert wird, aber auf unser Transportmittel waren wir dann doch nicht gefasst. Auf uns wartet ein undefinierbarer Oldtimer in dem neben dem Fahrer 7 Passagiere transportiert werden sollen. Da wir als letztes kommen, müssen unsere Rucksäcke festgebunden werden. Die folgende Stunde erfolgt mit gut trainierter Arbeitsteilung: Fred schaut vorne raus, damit ihm nicht schlecht wird und ich hinten, um unser Gepäck zu beobachten. Mit Rucksäcken kommen wir in Trinidad an.

Waren die Häuser in Cienfuegos schon groß und beeindruckend, so hat es uns doch Trinidad direkt angetan. Kleine, bunte Kolonialhäuser winden sich die Kopfsteinpflasterstrassen entlang und überall hört man Salsa. Ein Paradies zum Fotografieren!

Die Zugfahrt am nächsten Tag stellt sich als einzige Touristenfalle heraus, obwohl das Vale de los Ingenios mit seinen verfallen Zuckerrohrplantagen wirklich wunderschön ist. Am Ende schaffen wir es doch noch den Massen zu entkommen: Als der Kellner uns erzählt, dass der Kaffee direkt vor Ort angebaut wird und man sich die Kaffeepflanzen anschauen kann, machen wir uns gleich auf die Suche. Promt läuft uns der zuckerrohrkauende Besitzer über den Weg, der uns die Kaffeepflanzen, Avocado- und Guavenbäume zeigt. Die Einladung zum frischen Kaffee können wir natürlich nicht ausschlagen. Als wir merken, dass sein Haus auf der anderen Seite der Eisenbahnbrücke ist, ist es schon zu spät für einen Rückzieher. Es geht also über morsche und fehlende Holzbohlen über die Brücke. ‘El primero aventuro cubano ‘. Wir werden mit dem besten, frisch gemahlenen Kaffee belohnt…lokaler geht es nicht.

Viele Grüße Maren & Fred

Zu den Fotos: 

– Wir sind gestern in ein Photoshooting geplatzt und haben erfahren, dass auf Cuba jeder der es sich leisten kann seine Töchter fotografieren lässt wenn sie 15 Jahre alt sind. Dafür werden sie geschminkt und gestylt und die Fotos werden dann in riesigen Formaten aufgehängt. Wir würden direkt aufgefordert auch zu fotografieren.

– Überall in der Stadt haben wir Leute mit riesigen, rosa und blauen Torten gesehen und uns gefragt was es damit auf sich hat. Nachdem es dann heute auch zum Frühstück Torte gab, musste ich doch mal nachfragen. Die Antwort war relativ simpel: gestern hat ein Bäcker Torten gebacken und das nützt natürlich jeder hier aus. Ich war dann auch gar nicht mehr so überrascht, dass im Zug eine Torte mit an Board war. Der Zug stoppte dann irgendwann mal kurz und die Torte wurde an das glückliche Geburtstagskind überreicht.

  
  
  
  
  
  
  
  

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3 Comments

  • Reply
    Anja
    14. December 2015 at 16:44

    Hallo Mahi und Fred, euch gehts ja wirklich gut. Die Bilder sind traumhaft und wir sind alle neidisch. Vielen Dank, dass du uns so lieb auf dem laufenden hälst. Eine Super Idee von Euch. Fred, der Hut steht dir großartig. Von uns Zuhause gibt’s nichts Neues zu berichten, außer, dass ich schon mal nach Flügen geschaut habe. 🙂 Euch weiterhin ganz viel Spaß und uns weiterhin viele Bilder. Gruß die VOLKIS

  • Reply
    Anja
    15. December 2015 at 9:51

    Hallo Fred, zieh dir dein Fanshirt an und such dir heut Abend ne Bodega mit Skye. 20.30 Anpfiff , die Bayern gegen die Lillje!!!!!!

    Grüße Anja
    Darf ich eure Blogdaten an meine Kollegin (Pia) weitergeben? Ihr gefallen die Bilder so gut?!

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    Rainer Höss
    16. December 2015 at 10:39

    Hallo ihr Weltenbummler,
    ist der Typ mit dem Strohhut der Hemingway? Ich hoffe, ihr habt richtig Spaß bei eurer Tour. Habe gestern mit meinem Bruder gesprochen und ihm eure Blogadresse gegeben. Er hat oft in/bei Trinidad gearbeitet,
    Ansonsten schließe ich mich den Volkis an.

    Gruß Papa

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