Kolumbien Part II

Bogotá Goldmuseum – Monserrate – Zipaquirá 

Feliz año nuevo ! Hoffentlich seid ihr auch alle gut ins neue Jahr gestartet. Wir hatten zwar einen guten Rutsch, zu Freds Bedauern aber leider ohne Feuerwerk.

Unsere letzten Tage in Bogotá haben wir mit weiteren Erkundungen verbracht. Im Goldmuseum konnte man leider vor lauter Besucher kaum an die Schaukästen herantreten. Wenn man dann mal eine Lücke gefunden hat war die Ausstellung aber wirklich beeindruckend. Jetzt haben wir auch verstanden woher die Legende von El Dorado kommt. Überhaupt war uns nicht bewusst wie reich Kolumbien an Bodenschätzen immer noch ist. Auf den Straßen stehen Männer herum, die augenscheinlich nichts machen. Läuft man vorbei präsentieren sie einem auf einmal einen in ein Tuch eingeschlagenen Smaragd. Die gibt es hier buchstäblich an jeder Ecke zu kaufen.

Da wir uns das ganze treiben auch mal von oben ansehen wollten fahren wir mit der Seilbahn auf den Berg Monserrate auf 3100 m üNN. Nachdem man die unglaublich hässlichen, blinkenden Plastikfiguren erst mal überwunden hat bietet sich ein unglaublicher Ausblick. Bogotá erstreckt sich unendlich weit auf einem Hochplateau und wird von Bergen eingerahmt. Hier sind wir wirklich über den Wolken angelangt. Wir sind aber doch ganz froh nicht hoch gelaufen zu sein – das wäre eher eine Klettertour gewesen und in der Höhe fällt das Atmen schon schwerer. Da kommt der erste Coca-Tee gerade recht.

Am nächsten Tag machen wir einen Ausflug in den Ort Zipaquirá, der berühmt für seine asados ( gegrilltes) und noch viel mehr für seine Salzkathedrale ist. In dem ehemaligen Salzbergwerk wurde eine Kathedrale errichtet. Über die Stationen das Leidensweges gelangt man zur eigentlichen Kathedrale. Die Dimensionen der aus dem Stein gehauenen Säle, Treppen, Säulen … sind überwältigend. Am Ende der Tour kommt man – ein wenig ernüchternd – dann aber bei den unumgänglich Souvenirshops raus. Wer will hier keine Heiligenfiguren aus Salz oder Smaragde kaufen?

Am nächsten Tag geht es dann weiter nach Vila de Leyva und wir müssen zugeben, dass wir die Dimensionen Kolumbeins gehörig unterschätzt haben. Durch die extremen Gebirge und Höhenunterschiede ist man echt lange unterwegs. Wir versuchen immer noch um die 20 stündige Busfahrt herum zu kommen – mal sehen.

  



  
   
  

Und hier eine Folge südamerikanischen Seltsamkeiten: Ein Meerschweinchenrennen mitten in der Fußgängerzone!

Wir wünschen euch einen guten Start ins neue Jahr und melden uns bald mit Bildern aus dem Norden Kolumbiens.

Fred & Maren

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3 Comments

  • Reply
    Rainer Höss
    5. January 2016 at 14:11

    Einen schönen Gruß an euch zwei aus dem leider total verregnetem Deutschland. Wenn man (ich) so eure Bilder sieht, könnte einem schon das Fernweh packen. Naja, gehe ich halt am Wochenende mal mit Mama auf die Reise und Touristikmesse nach Mannheim! :- Passt auf euch auf und noch ganz viele tolle Tage von Papa

  • Reply
    Petra Höss
    5. January 2016 at 18:26

    Hallo an Euch,
    schöne Bilder. Wie viele Steinchen habt Ihr eingekauft?
    Viele Grüße Mama

    • Reply
      Maren
      6. January 2016 at 21:07

      Dafür hat das Reisebudget nicht gereicht! Außerdem hätten die uns bestimmt Unsinn angedreht…

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