Kolumbien Rückblick

Frei nach dem Motto: was bisher geschah wollen wir hier ein paar unserer Eindrücke sammeln. Ich ärgere mich immer ziemlich wenn ich in einem Reiseführer oder einem travelblog so etwas lese wie: ‘Die Stadt xy muss man nicht unbedingt besuchen.’ So was entscheidet besser jeder selbst.

Wir haben heute einen Engländer getroffen, der gesagt hat: ‘ That’s the thing about backpacking, you don’t tick places of your list, you just add new ones.’ Zumindest für Kolumbien trifft das für uns den Nagel auf den Kopf. Wir haben in drei Wochen ein Bruchteil des Landes entdecken dürfen. Im Grunde haben wir nur mal ‘probiert’ und jetzt haben wir Hunger auf mehr. Wir teilen gerne mit euch unsere Reiseroute, aber wahrscheinlich ist jede andere genauso gut.

Kolumbien hat uns schon nach kürzester Zeit gefangen genommen. Die unglaubliche Freundlichkeit der Bewohner, die versuchen das schlechte Image ihres Landes gerade zu rücken haben wir so noch nicht erlebt. Man mus es definitiv sagen, Kolumbien ist besser als sein Ruf. Überall werden einem Geschichten von Entführungen, Diebstähle und Überfällen erzählt. Ich will nicht sagen, dass es dort keine Kriminalität gibt, aber wir waren kein einziges Mal in einer gefährlichen oder auch nur komischen Situation. Ja, man trägt keine Wertsachen mit sich und ja, man kann nachts nicht überall entlang laufen, aber damit kann man sich arrangieren. Kolumbien ist außerdem zur Zeit ein sehr günstiges Reiseland, was vor allem abseits der großen Städte noch günstiger erlebt werden kann. Selbst stundenlange Busfahrten werden durch unglaubliche Ausblicke und immer wechselnde Klimazonen erträglich und uns war auf keinen Fall klar wie abwechslungsreich Kolumbien ist: internationale Städte mit riesigen Shoppingmalls, kleine Kolonialstädtchen, Strände, Nationalparks … Hier ist für jeden was dabei.

Aber natürlich sind wir immer noch in bisschen deutsch und haben auch was auszusetzen. Die unglaubliche Größe des Landes macht es ganz schön schwierig von A nach B zu kommen. 18 stündige Busfahrten mit verrückten Fahrerern machen wahrscheinlich in keinem Land Spaß. Außerdem beschäftigt mich eine Sache wirklich nachhaltig: Wie kann einer der größten Kaffeeexporteure überall so grausame Brühe verkaufen??

Da wir schon öfter gefragt wurden, kommt hier jetzt unsere Reiseroute …

 

Wir können nur noch sagen: Colombia te amamos & einen Platz für unsere Finca hätten wir auch schon gefunden!

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1 Comment

  • Reply
    Ingrid Schmidt
    25. January 2016 at 20:01

    In so eine Hängematte könnt ich mich jetzt auch rein legen und einfach dem Alltag davon schwingen. Bin gespannt wie es in Peru wird. Viel Spaß euch beiden

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