Peru Part I

Lima

Seit ein paar Tagen sind wir jetzt schon in Lima unterwegs. Als wir die Anden während des Fluges von oben gesehen haben, waren wir schnell davon überzeugt, dass fliegen die richtige Wahl war. Das hätte bestimmt ewig gedauert mit dem Bus. Hier in Lima haben wir wieder eine airbnb Unterkunft gefunden. Unser Apartment ist in Miraflores, einem modernen, schicken Viertel und nur 3 Blöcke vom Meer. Wir wohnen bei David, einem Peruaner, seiner italienischen Freundin Eugenia  und ihrem verrückten deutschen Hund. Bis jetzt haben wir noch von niemandem gehört, dem Lima wirklich gut gefallen hat. Als wir an unserem ersten Abend aber den Malecón, 50 m über dem Meer entlang laufen, können wir gar nicht anders als die Stadt zu mögen, auch wenn sie vielleicht  nicht ganz so fotogen ist. Die Strandpromenade ist eine Aneinanderreihung unterschiedlichster Parks und hier ist selbst spätabends noch was los. Mit einem (fast) echten französischen Baguette picknicken wir mit Blick in den Sonnenuntergang.

Auf die Hitze in Lima waren wir nicht wirklich vorbereitet. Die Stadt ist nach Kairo die zweittrockenste Hauptstadtt der Welt und die Vororte sehen fast aus als wäre man in Marokko. So versucht auch am nächsten Tag bei der Stadtführung durch die Altstadt jeder in den Schatten zu fliehen. Während wir von Schatten zu Schatten hüpfen, müssen auf dem Plaza de Armas seit Stunden hunderte Soldaten in der Sonne ausharren. Zu irgendeinem Jahrestag findet ausgerechnet heute eine Militärparade statt. So schnell werden wir uns an den Anblick von so viel Militär einfach nicht gewöhnen.

Zum Abschluss der Stadtführund probieren wir verschiedene Sorten Pisco, dem peruanischen Weinbrand. Da die Trauben hier eigentlich zu süß für Wein sind, wird halt Schnaps draus gemacht. Der klassische Pisco Sour wird mit Zuckerrohr, Limetten und Eiweiß getrunken. Bei der Hitze ist die Probe eine echte Herausforderung.

Abends kochen wir mit unserem Gastgeber ein peruanisches Gericht. Eigentlich gibt David Anweisungen, ich koche und Fred schreibt mit und macht Fotos. Wir wollen einen deutschen Nachtisch beisteuern, aber auf die Schnelle fällt uns nur ‘Heiße Liebe’ ein. David ist vollkommen begeistert und plant schon seinen Eltern beim nächsten Besuch den ‘typisch deutschen Nachtisch’ zuzubereiten.

Am nächsten Tag erkunden wir Barranco, die bohemische Nachbarschaft. Hier ist es zwar weit weniger schick, dafür wirkt alles etwas authentischer. Hier probieren wir auch zum ersten Mal Ceviche. Dazu bestellen wir einen riesigen Krug Lemonada Natural. Die Limetten haben hier so viel Säure, dass der Rohe Fisch und die Meeresfrüchte einfach in Limettensaft eingelegt und so quasi gegart werden. Da war die Limonade definitiv die falsche Wahl… Wir schmecken nur noch sauer und scharf! Also das nächste mal gibt es definitiv Bier zum Ceviche. Abends nimmt uns David mit in eine Bar in Barranco, er ist auch DJ und legt dort auf. Für uns ist es Zeit für Piso Sour.

Nach vier Tagen in Lima wollen wir eigentlich gar nicht weiterziehen. David und Eugenia haben die Messlatte für zukünftige Gastgeber ziemlich hoch gelegt! Wir hatten eine tolle Zeit.

Miraflores: 
  

Centro:     

    

  
  

Barranco:       

Durch Wüstenlandschaften reisen wir jetzt Richtung Süden nach Pisco und senden staubige Grüße in die Heimat!

Maren und Fred

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2 Comments

  • Reply
    David, Eugenia & Nuna
    5. February 2016 at 16:22

    Hey guys! Such a nice pics! I tried to understand German and I think I did a pretty good job, thanks for your visit, keep enjoying our world, hope we meet again sometime in the future!

    • Reply
      Maren
      6. February 2016 at 3:46

      Hey! Thank you so much for your message! We loved staying with you guys… we didn’t really want to leave! I am glad that you approve of how we show your beautiful country 🙂
      Make sure to give us a call when you intend to visit Germany!
      And watch out for the blog post featuring your Causa recipe!! 🙂
      Greetings Maren and Fred

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