Peru Rückblick


Nach 26 Tagen in Peru wurde es Zeit für uns weiter zu ziehen. Ein guter Zeitpunkt um Bilanz zu ziehen. Natürlich geht es uns wie in Kolumbien. Man hat bei weitem nicht alles sehen können und die Liste der Orte, die man noch besuchen will wächst und wächst. Noch in Kolumbien hatten wir uns entschieden von Quito nach Lima zu fliegen um uns einige Tage im Bus zu ersparen. Dadurch haben wir natürlich den ganzen Norden Perus ‘ausgelassen’. Dafür hatten wir mehr Zeit die einzelnen Orte richtig zu erkunden und wir haben die Entscheidung nicht bereut. Das Land ist auch so noch groß genug und wir haben wieder einige Nächte im Bus verbracht.

Unser erster Stop war also Lima. Die Hälfte des Jahres ist es hier neblig und ungemütlich… Wir waren zum Glück in der anderen Hälfte da und haben uns gleich in die staubige Stadt verliebt. Dazu hat im großen Maße unsere grandiose airbnb Unterkunft beigetragen. Wir würden jedem empfehlen zu versuchen bei ‘Locals’ unterzukommen. Wir haben so viele Leute getroffen, die uns wirklich ihr Land näher bringen wollten. Das kann kein Lonelyplanet.

Der Flug über die Nazcalinien war natürlich eines unserer Highlights, das sich aber natürlich auch bezahlen lassen muss. In Cuzco haben wir insgesamt die meiste Zeit verbracht. Es gab so viel zu entdecken und zu erwandern. Auch abgesehen vom Machu Picchu ist Zentralperu auf jeden Fall einen Besuch wert. Die Anden sind absolut unvergleichlich und die Landschaften wunderschön. Lediglich an unsere Tour zum Machu Picchu denken wir mit etwas gemischten Gefühlen. Wie jeder Reiseführer suggeriert, gibt es keinen Peru Besuch ohne die Ruinenstadt. Natürlich ist Machu Picchu unglaublich interessant, aber leider auch so gut vermarktet, dass es nur teure Besuchsoptionen gibt. Irgendwie ist es dann aber auch ‘nur’ eine viel zu teure ehemalige Inka-Stadt mitten im nirgendwo. Dafür, dass der Staat sowie einige private Unternehmen dort ordentlich Geld verdienen, wurden die Ruinen noch nicht einmal richtig erforscht.

Peru besticht auf jeden Fall durch seine Diversität: trocknene Wüstenlandschaften, steile Andenpässe und Regenwald sind nur ein paar der Highlights. Auch die Küche Perus muss sich vor den anderen südamerikanischen Ländern nicht verstecken. Die internationalen Einflüsse aus Asien, aber auch Europa lassen sich in den zahllosen Fusionsgerichten genießen.

Die Peruaner könnten uns vor allem während des Karnevals von ihrer unglaublichen Lebensfreude überzeugen. Wir werden Peru als unfassbar farbenfrohes und tolles Land in Erinnerung behalten. Auch, dass indigenen Traditionen noch eine große Rolle im Alltag spielen und in moderne Umgangsformen einfließen trägt zum Charme bei. Man muss einfach mal gesehen haben, wie die traditionell gekleidet Frauen auf dem Markt unter ihren 10 Röcken ein Smartphone rausholen…

     

Mit ein paar Bildern vom Karneval verabschieden wir uns und freuen uns auf neue Eindrücke in Bolivien!

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4 Comments

  • Reply
    anjavolk
    28. February 2016 at 18:11

    Buenas noches Maren y Fred , gracias für die farbenfrohen Bilder. Da kann man ja nur gute Laune bekommen. Wollt ihr die el camino de la muerte wirklich ausprobieren? Buena suerte y cuidar. Saludos de la familia Volk

    • Reply
      Maren
      29. February 2016 at 0:28

      Buenas noches! Muchas gracias para su comentar! Wir trauen uns morgen auf die gefährlichste Straße der Welt, haben uns aber für eine der besten Touranbieter entschieden. Entonces vamos a ser muy cuidado! Wir melden uns danach 🙂

  • Reply
    Petra Höss
    29. February 2016 at 18:11

    Ich glaube es nicht !!!
    Seid Ihr von allen guten Geistern verlassen und habt keinen Rückflug gebucht ?
    Das kann doch nur per Vorkasse sein auf Grund der geringen Überlebenschance.

    • Reply
      Maren
      8. March 2016 at 20:37

      Also erstens mal, ist das vollkommen übertrieben, was im Internet steht und bezeigt sich hauptsächlich auf Busunfälle. Zweitens mal ist dein Kommentar hier ganz falsch, der Beitrag zur Death Road kommt noch :-).

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